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03.03.2020, 12:13 Uhr
Rentenversicherung kommt in die City
CDU-Altstadt zufrieden
Viele Jahre lang passierte mit der einstigen Filiale der Dresdner Bank an der Grasreinerstraße nichts. Die Geschäftsräume im Erdgeschoss wirkten verträumt und vielfach fragte sich der Vorsitzende der CDU-Altstadt und Stadtverordnete, Frank-Norbert Oehlert, welche Nachfolgenutzung in Frage kommen könnte. Nunmehr haben Umbauarbeiten begonnen und der Gebäudeeigentümer hat trotz der lange Wartezeit einen neuen und für die Innenstadt durchaus interessanten Nachmieter gefunden. Neuer Mieter wird wohl die Deutsche Rentenversicherung sein, die vom Wissenschaftspark in die Innenstadt ziehen wird.
„Öffentliche Dienstleistungen gehören in die Innenstadt, den hier laufen die Verkehrsströme des ÖPNV zusammen. Daher begrüßt die CDU-Altstadt die Entscheidung der Rentenversicherung von einer Randlage in die Innenstadt zu ziehen. Zentrale Funktionen für alle Bürger der Stadt müssen sich auch in den Zentren, wie Altstadt oder Buer, wiederfinden. Entscheidungen, wie für den Neubau des Justizzentrums oder des Finanzamtes in einer peripheren Lage, schwächen dagegen die Innenstädte, zumindest in strukturschwachen Städten, die mit dem Wandel im Einzelhandel bereits genug zu kämpfen haben. Mitarbeiter der Behörden, aber auch Kunden verbinden häufig den Besuch dieser Behörde mit einem Einkauf und stärken den stationären Einzelhandel und machen die Innenstadt attraktiver“, erklärte Oehlert. Es seien ja gerade die oberzentrale Funktionen, wie Verwaltung, Fachärzte, Kaufhäuser, die das Wesen einer Innenstadt ausmachten. Daher müsse städtebaulich darauf Wert gelegt werden, dass es nicht dazu kommt, dass die Innenstädte von diesen Funktionen entkernt würden, mahnte der Stadtverordnete.