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09.04.2019, 12:08 Uhr
ZDF/Prognos-Studie
Zur aktuellen Debatte rund um die Beteiligung an zukünftigen Vergleichsstudien im Nachgang der ZDF/Prognos-Studie erklärt der CDU-Kreisvorsitzende, Sascha Kurth: „Man muss sich über die von Oberbürgermeister Frank Baranowski (SPD) und anderen losgetretene Debatte und auch über die neuerlichen Reaktionen auf berechtigte Kritik daran schon wundern. Denn worüber sprechen wir?
Gelsenkirchen und andere Kommunen haben in dem Ranking schlecht abgeschnitten. Das ist nicht nur bekannt, sondern auch aus anderen Studien eine leider schon gewohnte Situation. Wir sind uns auch einig darin, dass auch Gelsenkirchen in Summe nicht so schlecht ist, wie es das Ranking nahelegt. Trotzdem sind die Zahlen – Arbeitslosenquote, Wohnsituation und vieles andere - erst einmal so, wie sie sind und führen zu diesem Ergebnis. Das anzuerkennen sowie als Politik anzunehmen und nicht fast schon reflexartig mit dem Finger auf andere vermeintlich Schuldige zu zeigen, wäre der erste Schritt in die richtige Richtung.“

„Wir könnten auch darüber sprechen, ob die Gewichtung der Studie richtig ist oder ob es zukünftig nicht weitere Faktoren geben sollte, die Einfluss finden sollten und in denen wir nachvollziehbar gut dastehen. Allein: Diese Debatte wurde eben nicht angestoßen! Die Ankündigung, zukünftig einfach nicht mehr mitzumachen und sich in die Schmollecke zurückzuziehen, grenzt an Realitätsverweigerung. Statt Briefe zu schreiben wäre es sinnvoller, Konzepte und Ideen vorzulegen, wie wir aus der Sackgasse bei einzelnen Themen wieder rauskommen. Das erwarten die Bürgerinnen und Bürger – zurecht – von ihren Volksvertretern und keine Trotz-Reaktion! Nur sind Konzepte und Ideen von denjenigen, die jetzt mit dem Finger auf die Studie zeigen, eben Fehlanzeige“ so Kurth abschließend.