CDU Kreisverband Gelsenkirchen

Mehr als zwei Millionen für moderne Verkehrssteuerung in Gelsenkirchen

Töns und Wittke: „Intelligente Lösungen statt Fahrverbote“

Das Bundesverkehrsministerium fördert die Einrichtung einer umweltsensitiven Verkehrssteuerung und -lenkung in Gelsenkirchen sowie ein intelligentes Parksystem in verschiedenen Stadtteilen mit insgesamt 2,086 Millionen Euro.

„Wir freuen uns, dass die Stadt Gelsenkirchen den Förderzuschlag erhalten hat“, sagen die Gelsenkirchener Bundestagsabgeordneten Oliver Wittke (CDU) und Markus Töns (SPD), die die beiden Förderbescheide heute von Bundesminister Scheuer (CSU) entgegen genommen haben. „Damit hilft der Bund Gelsenkirchen, die Feinstaubbelastung zu verringern. Das ist der richtige Politikansatz: Intelligente Lösungen statt mit Fahrverboten die Autofahrer zu gängeln.“

v.l.n.r. Markus Töns MdB, BM Andreas Scheuer MdB und PStS Oliver Wittke MdBv.l.n.r. Markus Töns MdB, BM Andreas Scheuer MdB und PStS Oliver Wittke MdB
Insgesamt wurden im Rahmen des Programms „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur heute 13 Förderbescheide mit einer Fördersumme von insgesamt 12,45 Millionen Euro übergeben. Gelsenkirchen hat dabei gleich mit zwei Projekten überzeugt.

 

Zu den Projekten:

Durch die Installation von Parksensoren an Lichtmasten werden Parkplatzbelegungsdaten erhoben und anschließend in eine bereits existierende App sowie das Parkleitsystem und die Verkehrssteuerung der Stadt integriert. Schwerpunkte für die Einführung des Systems sind die Stadt- bzw. Stadtteilzentren, wichtige P+R-Plätze, die Arena sowie weitere Gebiete mit hohem Parkdruck. Im Rahmen des Vorhabens werden in Gelsenkirchen-Buer 1.900 Parkplätze mit Sensoren ausgerüstet.

Der Bund fördert mit 812.000 Euro (70 Prozent Förderquote)

Mittels intelligenter und digitaler Vernetzung sowie der Synthese und Analyse relevanter Verkehrs- und Umweltdaten soll das Verhalten der Verkehrsteilnehmer in Abhängigkeit von aktuellen Grenzwertüberschreitungen in der Stadt Gelsenkirchen gesteuert werden. Damit wird beispielsweise der ÖPNV bei erhöhten Schadstoffmesswerten oder bei Großveranstaltungen mittels adaptiver Steuerung stärker priorisiert.

Der Bund fördert mit 1.274.000 Euro (70 Prozent Förderquote)