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25.01.2021, 12:42 Uhr
CDU: Städtische Wirtschaftsförderung soll proaktiv die Beratung über CORONA-Hilfen für Unternehmen intensivieren
Sachstandsbericht für die nächste Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses angefordert
 Angesichts des andauernden Lockdowns und des damit einhergehenden Einnahmeausfalls sind immer mehr Unternehmen auf staatliche Überbrückungshilfen angewiesen. „Gerade bei inhabergeführten Unternehmen, darunter zahlreiche Handwerksbetriebe und Soloselbständige, ist der Bedarf besonders groß, wollen sie die Durststrecke ohne größeren finanziellen Schaden überstehen und sich nach dem Ende des Lockdowns am Markt behaupten. Ungeachtet der teilweise berechtigten Kritik an der schleppenden Auszahlung der CORONA-Hilfen ist zunächst eine entsprechende Antragstellung erforderlich. In diesem Zusammenhang wird häufig auf Beratungsangebote der Steuerberater und Kammern verwiesen“, erklärt der Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Innovation, Beherbergung und Gastronomie, Werner Wöll.

„Aber auch die städtische Wirtschaftsförderung ist aus Sicht der CDU stärker gefordert. Erst nach längerer Recherche sind die CORONA-Hilfen beispielsweise über einen Einstieg der städtischen Internetseiten für Wirtschaftsförderung überhaupt auffindbar. Darüber hinaus ist aus unserer Sicht mehr Proaktivität gefragt: Wir erwarten ein eigenes Format, ähnlich der Unternehmergespräche, in dem die Wirtschaftsförderung aktiv auf Unternehmen zugeht und über Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der CORONA-Hilfen beispielsweise auch mit Ansprechpartnern aus den Ministerien oder Steuerberatern öffentlich wirbt – nicht jeder Unternehmer ist heute überhaupt schon so gut beraten, dass er für ihn relevante Hilfsangebote kennt!“, so Wöll weiter. Ähnliche Veranstaltungsformate mit Beratungsangeboten werden bereits in den Nachbarstädten mit Kooperationspartnern, wie z. B. der Kreishandwerkerschaft durchgeführt.