CDU Kreisverband Gelsenkirchen

CDU Ortsverband Scholven Bülse lehnt Kirchenschließung ab

Mit Unverständnis reagierte die CDU-Stadtverordnete und Ortsverbandsvorsitzende Monika Kutzborski auf die Ankündigung der Evangelischen Kirchengemeinde Gelsenkirchen-Nord, die Schließung der Adventskirche in Erwägung zu ziehen:

"Es darf nicht sein, dass die über viele Jahre sehr engagierten ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürger in Scholven/Bülse durch die Schließung der Adventskirche am Ende auch noch bestraft werden. Mit dem Wegfall der katholischen Kirche vor einigen Jahren ist die Adventskirche mit ihren außergewöhnlichen Event-Angeboten, der tollen Kinder- und Jugendarbeit, den gut besuchten Gottesdiensten und der Kooperation mit der katholischen Gemeinde ein unverzichtbarer Grundstein für einen aktiven und funktionierenden Stadtteil geworden. Durch die neuen Wohnbaugebiete ziehen gerade auch junge Familien nach Scholven-Bülse, die eine intakte Bürgergesellschaft suchen. Eine Schließung der Adventkirche hätte mit Sicherheit fatale Auswirkungen auf das gesamte Quartier".

Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden in der Bezirksvertretung Nord, Dieter Kutzborski, kommt noch ein politischer Aspekt dazu: "Wir beklagen hier in Scholven/Bülse seit Jahren ein zunehmendes extremes politisches Lager. Wenn die geäußerten Sorgen der Verantwortlichen nicht nur Sonntagsreden bleiben sollen, brauchen wir ein funktionierendes Netzwerk von Demokraten. Und das braucht eine Heimat mit Räumlichkeiten, Austauschmöglichkeiten und auch hauptamtlichen Personen, die Dinge in die Hand nehmen, verfolgen und vorantreiben. Hier spielten die kirchlichen Vertreter der Adventskirche mit Pfarrer Siebold und der der katholischen Kirche mit Diakon Axel Büttner auch die immer schon eine herausragende Rolle. Das darf nicht verloren gehen."