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07.10.2019, 11:25 Uhr
Diskussion um die Zukunft des Stadtteils Scholven: SPD ignoriert die Wirklichkeit und schiebt die Verantwortung weg
Für die CDU-Stadtverordnete Monika Kutzborski folgt die Reaktion der SPD auf die Kritik an der Entwicklung im Stadtteil Scholven/Bülse einem bekannten Muster: "Sobald der Finger in die Wunde gelegt wird, bellt die Mehrheitsfraktion wütend auf, schiebt die Verantwortung ab und greift die Kritiker auch persönlich an. Das kennen wir leider nur zu gut. Doch die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen, löst keine Probleme und hilft dem Bürger nicht."
Ein Blick in die Historie der NRW-Landesregierungen und der Stadtspitze in Gelsenkirchen macht schnell deutlich, wer die Gestaltungsmacht bislang in den Händen hielt und daraus viel zu wenig gemacht hat. Die CDU/FDP-Regierung in Düsseldorf agiert erst seit Juni 2017 und kann in dieser Zeit eine über Jahrzehnte vernachlässigte Wirtschafts- und Strukturpolitik im Quartier nicht im Eiltempo reparieren.

Außerdem stellt die CDU-Stadtverordnete aus Scholven/Bülse eine falsche SPD-Behauptung richtig:

Die SPD-Ratsfraktion behauptete in dem Artikel in der WAZ vom 02.10.2019, dass die Quartiersarbeit in Scholven auf eine Initiative der SPD zurückzuführen ist. Das stimmt nicht! Scholven sollte bereits 2008/2009 als Stadterneuerungsgebiet gefördert werden. Nur getan hat sich seitdem nichts. Das sozialraumorientierte Quartiersprojekt wurde dann endlich 2014 ins Leben gerufen.   Dieser Schritt ging keineswegs von der Kommune aus, sondern vom Caritasverband und der Kirchengemeinde vor Ort. Die Caritas im Ruhrbistum finanziert das Projekt aus Mitteln ihres Innovationsfonds. Die CDU im Stadtteil begleitet das Caritas-Projekt von Beginn an sehr eng und intensiv. Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Dieter Kutzborski (CDU) hat auch aktiv an der Gründung des Fördervereins "Original Scholven" mitgewirkt und den Vorsitz übernommen. Mit der Gründung des Fördervereins sollte das zum 31.12.2018 auslaufende Quartiersprojekt weiter gestützt werden. Zurzeit wird das Projekt bis zum 31.12.2019 nur noch mit einer halben Stelle fortgeführt. Die Haushaltsanträge der CDU in den vergangenen zwei Jahren zur Verstetigung des bestehenden Quartiersprojektes wurden alle durch die SPD-Mehrheitsfraktion abgelehnt. Die CDU unterstützt auf jeden Fall die Fortführung durch die Caritas, da der Träger sich über verschiedene Projekte im Stadtteil - wie z.B. die Arbeit an der Schule im Brömm, die Erziehungsberatung, die Jugendarbeit und die Unterstützung Alleinerziehender - optimal auf die Menschen und Strukturen in Scholven/Bülse eingestellt hat.

Die CDU steht als verlässlicher Partner zum Caritas-Quartiersprojekt in Scholven/Bülse

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