Neuigkeiten

15.03.2021, 14:08 Uhr
Wittke trifft Vertreter der DEHOGA in Gelsenkirchen
„Wir brauchen so schnell wie möglich eine Öffnungsperspektive. Andernfalls werden viele Hotels und Gaststätten diese Pandemie nicht überleben“, fasste der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Westfalen, Lars Martin, die Forderungen seines Verbandes während eines Gesprächs mit dem Gelsenkirchener CDU- Bundestagsabgeordneten Oliver Wittke am vergangenen Freitag zusammen. 

An dem Meinungsaustausch nahmen auch die Gelsenkirchener Unternehmer Josef Bathen (Café Odiba) und Ilhan Bükrücü (Hotel Schwan) teil. Zwar erfüllten Sofort- und Überbrückungshilfen sowie Kurzarbeitergeld gute Dienste, könnten dauerhaft aber den Fortbestand der Betriebe nicht  garantieren. Viele Mitarbeiter suchten sich neue Jobs, beispielsweise bei Logistikunternehmen, und in vielen Fällen seien Rücklagen nahezu aufgebraucht.

Wittke sprach sich dafür aus, Öffnungsmöglichkeiten nicht an bloßen Inzidenzwerten festzumachen sondern an den tatsächlichen Gegebenheiten und den Ansteckungsmöglichkeiten. „Außengastronomie muss im nahenden Frühling sicher anders bewertet werden als die enge Eckkneipe und wer Gäste in Sälen mit genügend Abstand bewirten kann, muss dies ebenfalls tun können“, so der CDU-Politiker. Sein Augenmerk richtet sich auch bereits auf die Zeit nach der Pandemie: „Die Mehrwertsteuerabsenkung für Speisen auf sieben Prozent sollte beibehalten und eine Ausdehnung auf Getränke geprüft werden. Schließlich muss auch die Stadt Flexibilität zeigen. Mehr kostenlose Außengastronomieplätze und eine volle Ausschöpfung der Sperrstundenmöglichkeiten von Biergärten dürfen keine Tabus sein.“