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22.11.2021, 14:01 Uhr
CDU in der BV Nord fordert eine Aufwertung des Gustav-Bär-Platzes in Buer
Beratungen über den Haushaltsentwurf 2022 gehen in die nächste Runde
Am 12. November 1922 wurde die jüdische Synagoge in Buer an der Maelostraße - für die dann ab 1932 selbständige Gemeinde - eingeweiht. Lehrer und Prediger in Buer war Gustav Bär, der 1938 in die USA floh, nachdem er vielen jüdischen Familien bei der Flucht vor den Nationalsozialisten geholfen hatte. Er starb 1952 in New York. Am 09. November 1938 wurde die Synagoge zerstört. 2022 jährt sich damit der Tag der Einweihung zum hundertsten Mal. 
Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden in der BV Nord Dieter Kutzborski ist das kommende Jahr ein wichtiger Anlass, sich der schrecklichen Taten und Geschehnisse zu erinnern: „1992 wurde das heutige Mahnmal vor dem Hallenbad eingeweiht. Der angrenzende Gustav-Bär-Platz hingegen ist recht lieblos ausgestaltet und wird seiner großen historischen Bedeutung nicht gerecht. Die CDU hat daher für den Haushalt 2022 beantragt, 10.000 Euro für die Aufwertung des Gustav-Bär-Platzes einzustellen."

Ein Dauerthema für die CDU sind die Schrottimmobilien in Scholven an der Feldhauser Straße 127/129. Für Dieter Kutzborski behindern solche Immobilien die positive Entwicklung in einem Stadtteil und ziehen die Stimmung der Bürger runter: „Auch wenn den Städten bei diesen Themen oftmals die Hände gebunden sind, dürfen wir als Kommunalpolitiker mit starker örtlicher Verbundenheit nicht nachlassen, die Problemstellen in den Stadtteilen immer wieder hartnäckig anzusprechen. Die CDU hat daher beantragt, die notwendigen Finanzmittel für einen freihändigen Erwerb der Gebäude in den Haushalt einzustellen. Die Konkretisierung der Mittel soll durch die Fachexperten im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss erfolgen."