CDU wählt neuen Bundesvorstand beim 38. Bundesparteitag in Stuttgart
Stuttgart, 21. Februar 2026 – Die Christlich Demokratische Union Deutschlands hat auf ihrem 38. Bundesparteitag am 20. und 21. Februar 2026 in Stuttgart ihren Bundesvorstand neu gewählt und damit personelle Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Der Parteitag stand unter dem Leitmotiv „Verantwortung verpflichtet“ und brachte Delegierte aus allen Landesverbänden zusammen.
Zum Parteivorsitzenden wurde Friedrich Merz mit 878 Stimmen gewählt. Das entspricht 91,17 Prozent der abgegebenen Stimmen. Generalsekretär Dr. Carsten Linnemann erhielt 864 Stimmen und erreichte damit 90,47 Prozent. Christina Stumpp wurde zur stellvertretenden Generalsekretärin gewählt und kam auf 81,80 Prozent.
Als stellvertretende Vorsitzende wählten die Delegierten Karl-Josef Laumann mit 89,21 Prozent, Michael Kretschmer mit 87,82 Prozent, Andreas Jung mit 77,38 Prozent, Silvia Breher mit 76,80 Prozent, Ines Claus mit 76,22 Prozent sowie Karin Prien mit 70,07 Prozent.
Franziska Hoppermann wurde mit 94,38 Prozent zur Bundesschatzmeisterin gewählt. Weitere Mitglieder des Präsidiums sind Sven Schulze mit 86,90 Prozent, Nina Warken mit 81,99 Prozent, Ina Scharrenbach mit 81,88 Prozent, Sebastian Lechner mit 80,35 Prozent, Mario Voigt mit 79,04 Prozent sowie Dr. Wiebke Winter mit 67,58 Prozent. Philipp Amthor wurde mit 83,71 Prozent zum Mitgliederbeauftragten bestimmt.
In den Bundesvorstand wurden unter anderem Thomas Kufen und Paul Ziemiak mit jeweils 88,95 Prozent sowie Astrid Wallmann mit 88,84 Prozent gewählt. Auch Vivian Tausch witz, Birte Glißmann, Carina Hermann, Jessica Steiner und zahlreiche weitere Kandidatinnen und Kandidaten erhielten deutliche Mehrheiten. Als Digitalbeauftragter wurde Fabian Beine mit 86,54 Prozent gewählt.
Aus Gelsenkirchen nahmen der CDU-Kreisvorsitzende Hobie Fischbach sowie seine stellvertretende Vorsitzende Dr. Christina Bartnick am Parteitag teil und vertraten die Delegierten ihres Kreisverbandes in Stuttgart.
Für besondere Akzente sorgten die Reden hochrangiger Gäste. Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder betonte die Geschlossenheit der Union und rief zu klarer politischer Führung in wirtschaftlich und gesellschaftlich herausfordernden Zeiten auf. Der luxemburgische Premierminister Luc Frieden hob in seiner Ansprache die Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit hervor und würdigte die Rolle Deutschlands als stabilisierende Kraft in Europa.
Der Bundesparteitag in Stuttgart setzte damit ein deutliches Signal der personellen Geschlossenheit und der politischen Aufbruchsstimmung innerhalb der CDU.