CDU Kreisverband Gelsenkirchen

CDU Gelsenkirchen: Gelsenkirchen soll sich um die „eREGIONALE 2033“ des Landes Nordrhein-Westfalen bewerben

eREGIONALE 2033

Die CDU Gelsenkirchen begrüßt die Nordrhein-Westfalen-Initiative zur „eREGIONALE 2033 – Städte im Wandel als Vorreiter einer neuen Normalität“ und kann sich vorstellen, sich im Verbund mit anderen Kommunen aus der Region dafür zu bewerben. Die REGIONALE ist das landesseitige Regionenförderprogramm schlechthin: Heute hat das Land Nordrhein-Westfalen die Bewerbungsphase für eine neue REGIONALE 2033 gestartet. Das Besondere aus Sicht der CDU Gelsenkirchen ist dabei, dass die neue REGIONALE ausdrücklich als „e wie Experimentierraum“ gestaltet wird.

FischbachFischbach

Hobie Fischbach, Vorsitzender der CDU Gelsenkirchen, betont: „Die Herausforderungen, vor denen wir in Gelsenkirchen und viele Kommunen um uns herumstehen, sind regional geprägt. Infrastruktur, Mobilität, Wirtschaft und Daseinsvorsorge sind längst miteinander verflochten. Deshalb liegt es nahe, auch die Antworten gemeinsam zu entwickeln. „Die Sicherstellung einer guten Versorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger hat für uns oberste Priorität“, so Fischbach weiter. „Schulen, Kitas, medizinische Angebote, Verwaltungsleistungen, Mobilität und technische Infrastruktur müssen auch unter veränderten Rahmenbedingungen zuverlässig funktionieren.“

Infrastruktur gemeinsam neu denken

Viele Infrastrukturen sind historisch gewachsen und auf andere demografische oder wirtschaftliche Entwicklungen ausgerichtet. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Qualität, Digitalisierung, Klimaanpassung und Wirtschaftlichkeit.

„Wir müssen unsere Infrastruktur vorausschauend anpassen, damit sie langfristig tragfähig bleibt“, so die CDU Gelsenkirchen weiter. „Das gelingt nicht im Alleingang. Gerade in Fragen der Daseinsvorsorge lohnt sich der Blick über unsere Stadtgrenzen hinweg. Wir wollen Lösungen entwickeln, die dauerhaft tragfähig sind – finanziell, organisatorisch und strukturell.“

Die eREGIONALE 2033 sieht vor, dass sich mehrere Kommunen zu einem interkommunalen Zusammenschluss verbinden. In einem solchen regionalen Experimentierraum könnten neue Kooperationsmodelle, abgestimmte Versorgungsstrukturen und innovative Organisationsformen erprobt werden. „Auch, wenn die Stadt Gelsenkirchen mit dem Ministerium von Ina Scharrenbach bereits im Austausch über eine Weiterentwicklung der Zukunftspartnerschaft hin zu einer Stadtperspektive für Gelsenkirchen ist, lohnt es sich aus Sicht der CDU in ein Trainingscamp für die eREGIONALE 2033 mit Partnern aus unserer Region einzusteigen. Der Emscher-Lippe-Raum mit Gelsenkirchen ist jedenfalls prädestiniert für eine Bewertung“, so der CDU-Kreisvorsitzende Fischbach weiter. 

„Infrastruktur endet nicht an Ortsschildern. Wenn wir uns regional abstimmen, können wir Synergien nutzen und die Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger nachhaltig sichern. Der CDU-Kreisverband wird jedenfalls den Kontakt zu umliegenden CDU-Verbänden aufnehmen. Die neue eREGIONALE 2033 ist eine weitere Chance für uns und für unsere Region. Wir sollten sie nutzen“, so Fischbach abschließend.