CDU Kreisverband Gelsenkirchen

CDU Gelsenkirchen stellt Hobie Fischbach als Landtagskandidaten für Gelsenkirchen II (Wahlkreis 74) auf

CDU stellt Weichen für die Landtagswahl 2027

Gelsenkirchen. Viele Mitglieder der CDU Gelsenkirchen sind am heutigen Abend zur Aufstellungsversammlung für die Landtagswahl im Wahlkreis Gelsenkirchen II (Wahlkreis 74) zusammengekommen. Der Wahlkreis umfasst die Stadtbezirke Gelsenkirchen‑Mitte, ‑Ost und ‑Süd. Als Kandidat nominierten die Mitglieder den Kreisvorsitzenden der CDU Gelsenkirchen, Hobie Fischbach. Durch die Versammlung führte Dr. Christina Bartnik als Versammlungsleiterin.

Hobie Fischbach ist CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis 74.Hobie Fischbach ist CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis 74.

Der 29‑jährige Jurist, derzeit Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter, möchte künftig die Interessen Gelsenkirchens im nordrhein‑westfälischen Landtag vertreten. In seiner Vorstellungsrede ordnete Fischbach die Herausforderungen für Gelsenkirchen und das Ruhrgebiet ein und skizzierte seine politischen Schwerpunkte. „Das Ruhrgebiet steht an einem entscheidenden Punkt. Wir tragen eine große Verantwortung, den Strukturwandel erfolgreich zu gestalten, wirtschaftliche Stärke zu sichern und gleichzeitig soziale Herausforderungen zu bewältigen“, erklärte Fischbach. Ziel müsse es sein, Vertrauen in staatliche Handlungsfähigkeit zu stärken und Perspektiven für die Region zu schaffen. Mit Blick auf die Landespolitik verwies er auf den Kurs der CDU-geführten Landesregierung: „Gerade in herausfordernden Zeiten gilt: keine Experimente. Nordrhein‑Westfalen ist mit der Politik von Hendrik Wüst auf einem guten Weg – diesen Kurs müssen wir fortsetzen.“

Einen besonderen Schwerpunkt legte Fischbach auf das Thema Bildung. Als bildungspolitischer Sprecher der CDU‑Ratsfraktion betonte er, dass das Land die besonderen Herausforderungen der Ruhrgebietsstädte stärker in den Blick genommen habe. Programme wie die sogenannten ABC‑Klassen und der Ausbau des offenen Ganztags seien wichtige Schritte, um frühzeitig Sprachförderung zu ermöglichen und bessere Bildungschancen zu schaffen. Bereits rund 500.000 Ganztagsplätze seien geschaffen worden, seit 2017 habe das Land rund sechs Milliarden Euro investiert, hinzu komme eine weitere Milliarde Euro in diesem Jahr. „Gerade für Städte wie Gelsenkirchen ist eine starke Bildungspolitik entscheidend, weil sie Chancen eröffnet und sozialen Aufstieg ermöglicht“, so Fischbach.

Auch wirtschaftliche Entwicklung und Infrastruktur gehörten zu seinen zentralen Themen. Nordrhein‑Westfalen sei einer der wichtigsten Industriestandorte Europas. Deshalb müsse es darum gehen, Arbeitsplätze zu sichern, Industrie zu modernisieren und Innovation zu ermöglichen. Der NRW‑Infrastrukturplan mit rund 60 Milliarden Euro Investitionen bis 2036 sei dafür eine wichtige Grundlage. Ebenso wichtig sei die Stärkung der Kommunen. Fischbach verwies auf die Altschuldenregelung des Landes, mit der rund neun Milliarden Euro eingesetzt werden, um Städte finanziell zu entlasten. Gelsenkirchen profitiert davon mit rund 175,4 Millionen Euro beziehungsweise etwa 41 Prozent der Liquiditätskredite. „Nur wenn Kommunen finanziell handlungsfähig sind, können sie ihre Städte gestalten und Zukunft ermöglichen“, betonte Fischbach.

Ein weiteres wichtiges Thema sei die Sicherheit. Fischbach unterstützte ausdrücklich den Kurs von Innenminister Herbert Reul im Kampf gegen Clankriminalität, organisierte Kriminalität und Problemimmobilien. Die Einstellung von rund 3.000 neuen Polizeianwärtern zeige, dass Nordrhein‑Westfalen konsequent handele. Ebenso hob er die Bedeutung von Ehrenamt und Sport hervor. Vereine leisteten einen unverzichtbaren Beitrag für Jugendarbeit, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Nordrhein‑Westfalen investiere deshalb bereits rund eine Milliarde Euro in die Sportförderung.

Zum Abschluss ging Fischbach auch auf die politische Entwicklung in Gelsenkirchen ein. Die zunehmende Stärke der AfD sowie die gleichzeitig schwächer werdende SPD seien Entwicklungen, die ihn besonders motivierten, Verantwortung zu übernehmen. „Wir machen uns Sorgen um unsere Heimat und um den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade deshalb braucht es eine starke CDU als Volkspartei, die Probleme klar benennt und Lösungen anbietet“, sagte Fischbach. Er zeigte sich überzeugt, dass Gelsenkirchen großes Potenzial habe: „Wenn wir Bildung stärken, Wirtschaft fördern, Kommunen entlasten, Sicherheit gewährleisten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, dann hat unsere Stadt eine starke Zukunft. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass Gelsenkirchen wieder eine starke Stimme im Landtag von Nordrhein‑Westfalen bekommt.“