CDU Kreisverband Gelsenkirchen

Kooperationspartner stellen sich den Fragen der Bürger im Gelsenkirchener Süden

Gespräch im Süden der Stadt

Gelsenkirchen. Beim heutigen Kooperationsgespräch auf der Bochumer Straße haben sich die Kooperationspartner im Rat der Stadt Gelsenkirchen – CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen – den Fragen, Anregungen und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Gelsenkirchener Süden gestellt. Veranstaltungsort war das Lokal „Eine gute Adresse“, das den passenden Rahmen für einen offenen und direkten Austausch über die aktuellen Herausforderungen im Stadtgebiet bot.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen insbesondere die Themen Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit. Viele Bürger äußerten ihre Sorgen über Müllablagerungen, mangelnde Regelbeachtung im öffentlichen Raum sowie die Frage, wie konsequent bestehende Regeln tatsächlich durchgesetzt werden. Diskutiert wurde dabei auch über die Rolle des Kommunalen Ordnungsdienstes, den Einsatz der Polizei sowie über präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Verwahrlosung, Regelverstößen und Unsicherheitsgefühlen im Quartier. Deutlich wurde in der Diskussion, dass für die Bürgerinnen und Bürger vor allem eines zählt: sichtbare Präsenz, klare Zuständigkeiten und eine Null-Toleranz-Haltung gegenüber Regelverstößen – und zwar unabhängig davon, wer sie begeht.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Themen Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Dabei ging es unter anderem um die Frage, warum die Zusammenarbeit der Partner bewusst auf einem Kooperationsmodell und nicht auf einer klassischen Koalition beruht. Ebenso wurde darüber gesprochen, wie demokratische Kräfte in Gelsenkirchen Verantwortung übernehmen können, um extremistischen Tendenzen aus jeder Richtung entschlossen entgegenzutreten. Auch die Sorge vor einer weiteren politischen Polarisierung in der Stadt wurde offen angesprochen. In der Diskussion wurde deutlich, dass politische Vereinbarungen nicht nur auf dem Papier bestehen dürfen, sondern für die Menschen im Alltag spürbar und sichtbar eingehalten werden müssen.

Auch der Bereich Bildung nahm einen wichtigen Raum im Gespräch ein. Thematisiert wurden unter anderem die Perspektiven einer privaten Hochschule, die im Kooperationsvertrag aufgegriffen werden, ebenso wie die Bedeutung interkultureller Arbeit an den Schulen. Darüber hinaus wurden Fragen zu Schulbauten und zur baulichen wie inhaltlichen Weiterentwicklung der Bildungslandschaft in Gelsenkirchen diskutiert. Gerade hier wurde von mehreren Teilnehmern betont, dass Bildungspolitik ein entscheidender Schlüssel für die Zukunft der Stadt ist.

Für die CDU Gelsenkirchen nahm der stellvertretende Kreisvorsitzende Nils-Peder Dobratz an dem Gespräch teil. Er erklärte: „Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass Politik zuhört, Probleme klar benennt und anschließend auch liefert. Gerade bei Ordnung, Sicherheit, Sauberkeit und Bildung müssen Verbesserungen im Alltag der Menschen spürbar werden. Unser Anspruch als CDU ist es, Verantwortung nicht nur zu verwalten, sondern konkrete Veränderungen für den Gelsenkirchener Süden sichtbar voranzubringen.“

Das Kooperationsgespräch hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort ist. Die Kooperationspartner wollen die Anregungen aus dem Abend in ihre weitere politische Arbeit einfließen lassen und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern auch künftig fortsetzen.