Kooperationsgespräch im Gelsenkirchener Norden: Bürgerdialog im Fokus
Im Stadtbezirk Nord von Gelsenkirchen fand heute ein weiteres Kooperationsgespräch der Parteien CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen statt.
Veranstaltungsort war das „Lokal ohne Namen“ im Stadtteil Buer, wo zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit nutzten, sich aktiv in die Diskussion um die künftige Ausrichtung der Stadt einzubringen. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung des gemeinsamen Kooperationsvertrags, der als Grundlage für die politische Zusammenarbeit im Rat der Stadt dienen soll. Ziel der Veranstaltung war es ausdrücklich, nicht nur Inhalte zu präsentieren, sondern auch konkrete Anliegen aus der Bürgerschaft aufzunehmen und in den politischen Prozess einfließen zu lassen.
Inhaltlich prägten insbesondere Themen aus den Bereichen Sport, Wirtschaft und Bildung die Diskussion. So wurde kritisch nach der geplanten Umsiedlung des Berufskollegs am Goldberg gefragt, ebenso wie nach der weiterhin angespannten Situation bei fehlenden Schwimmbadkapazitäten im Stadtgebiet. Darüber hinaus stand die wirtschaftliche Entwicklung im Fokus: Viele Bürger interessierten sich dafür, wie neue Unternehmen für Gelsenkirchen gewonnen werden können und welche konkreten Maßnahmen die Stadt ergreifen will, um den Standort attraktiver zu machen. Auch Fragen zur Erweiterung bestehender Gewerbeflächen und zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren wurden angesprochen.
Für die CDU Gelsenkirchen nahm der Kreisvorsitzende Hobie Fischbach an der Veranstaltung teil und stellte sich den Fragen der Anwesenden. Dabei betonte er die Bedeutung solcher Dialogformate für eine bürgernahe Politik: „Gerade in einer Stadt wie Gelsenkirchen ist es entscheidend, dass wir nicht an den Menschen vorbei Politik machen. Die Hinweise und Fragen aus dem Stadtbezirk Nord zeigen sehr deutlich, wo der Handlungsdruck liegt – sei es bei der Bildungsinfrastruktur, beim Sportangebot oder bei der wirtschaftlichen Entwicklung. Unser Anspruch ist es, daraus konkrete Lösungen zu entwickeln und Gelsenkirchen wieder nach vorne zu bringen.“