CDU Kreisverband Gelsenkirchen

Neue Maßstäbe in der Spitzenforschung

In NRW ist Exzellenz zu Hause

Nordrhein-Westfalen hat seinen Platz in der ersten Liga der deutschen Spitzenforschung untermauert: Mit der Universität zu Köln und dem „Ruhr Innovation Lab“ der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund kommen weitere NRW-Standorte in den Kreis der geförderten Exzellenzstandorte. Das haben Wissenschaftsrat und die Deutsche Forschungsgemeinschaft am Freitag bekanntgegeben. Neben der Universität Bonn und der RWTH Aachen gehören jetzt insgesamt vier Universitäten bzw. Verbünde zur internationalen Spitze.

Dazu erklärt der CDU-Landtagskandidat und Kreisvorsitzende der CDU Gelsenkirchen, Hobie Fischbach: „Nordrhein-Westfalen ist Wissenschaftsland Nummer eins in Deutschland. Das kommt nicht von ungefähr, das ist das Ergebnis kluger Landespolitik. In NRW ist Exzellenz zu Hause. Ich gratuliere der Universität zu Köln, der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund sowie allen Beteiligten herzlich zu diesem herausragenden Erfolg. Hinter diesen Auszeichnungen stehen jahrelange Arbeit, exzellente Forschung und Lehre und vor allem Menschen, die mit großer Leidenschaft für ihre Hochschulen arbeiten. Dass Köln und das Ruhrgebiet gleichzeitig den Sprung in die Spitzengruppe schaffen, zeigt die ganze Stärke und Vielfalt unseres Wissenschaftsstandorts. 

Von Aachen über Köln und Bonn bis ins Ruhrgebiet – Nordrhein-Westfalen hat die dichteste Exzellenz-Achse Europas. Das ist ein Standortvorteil, um den uns die ganze Republik beneidet. Denn wer die besten Universitäten hat, zieht die klügsten Köpfe an. Das bedeutet Arbeitsplätze, Innovationen und Zukunftschancen für die Menschen in unserem Land, nicht nur für den Hörsaal. Denn in NRW treffen internationale Spitzenforschung, starke Hochschulen und erfolgreiche Zusammenarbeit über Institutionsgrenzen hinweg aufeinander. Vom Rheinland bis ins Ruhrgebiet wird sichtbar, welches Potenzial in Nordrhein-Westfalen steckt.“

Mit Bonn, Aachen, Köln sowie dem Ruhr Innovation Lab verfügt NRW künftig über vier Exzellenzuniversitäten beziehungsweise Exzellenzverbünde. Das ist eine starke Anerkennung für unsere Hochschulen und zugleich Ansporn, Nordrhein-Westfalen als internationalen Standort für Wissenschaft, Forschung und Innovation weiter voranzubringen.

Die neue Förderphase startet zum 1. Januar 2027 und ist auf sieben Jahre angelegt. Für die Hochschulen bedeutet der Exzellenzstatus nicht nur internationale Sichtbarkeit, sondern auch zusätzliche Möglichkeiten, ihre Forschungsprofile weiterzuentwickeln. Je nach Fördermodell stehen Universitäten jährlich zwischen 10 und 15 Millionen Euro zur Verfügung, Universitätsverbünden zwischen 15 und 28 Millionen Euro.

Schon bei der Auswahl der Exzellenzcluster im vergangenen Jahr konnte NRW seine starke Position in der deutschen Forschungslandschaft unter Beweis stellen. 15 der insgesamt 70 bundesweit ausgewählten Cluster sind an Hochschulen in NRW angesiedelt. Für die Hochschulen sind die Cluster eine Voraussetzung auf dem Weg zum Exzellenzuniversitätsstatus: Einzelne Universitäten benötigen mindestens zwei, Universitätsverbünde drei geförderte Exzellenzcluster. Besonders deutlich zeigt sich die Forschungsstärke am Beispiel der Universität Bonn. Sie war mit acht erfolgreichen Clusteranträgen die erfolgreichste Universität Deutschlands und konnte damit einen außergewöhnlichen Erfolg erzielen.