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14.12.2021, 14:03 Uhr
Produktionsaufgabe von Bleistahl in GE-Erle trifft die Menschen hart
Werner Wöll: Ohne Denkverbote agieren und pragmatische Lösungen finden

Der Stellenabbau beim Automobilzulieferer Bleistahl ist für die Beschäftigten am Standort Erle, jetzt so kurz vor Weihnachten, ein besonders schwerer Schlag.

 Werner Wöll, Sprecher der CDU-Fraktion im Wirtschaftsförderungsausschuss: „Für die rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es meistens nur ein schwacher Trost, wenn Politikerinnen und Politiker ihr Mitgefühl und ihren Beistand in diesen schweren Zeiten versichern. Sind es nicht nur die unmittelbar vom Arbeitsplatzverlust betroffenen Menschen, sondern auch deren Lebenspartner, Kinder und Familien die jetzt ganz schwierigen und ungewissen Zeiten entgegensehen müssen. Vor diesem Hintergrund tut mir diese unternehmerische Entscheidung der Geschäftsleitung für die Menschen und die damit verbundenen Schicksale ganz persönlich wirklich leid. Dennoch habe ich die Hoffnung und verbinde damit gleichsam den ausdrücklichen Appell, dass das in der dritten Generation geführte Familienunternehmen im konstruktiven Dialog mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft sozialverträgliche Lösungen für die Belegschaft entwickeln wird. Dazu gehört ganz klar auch eine Prüfung von konzerninternen Übernahmemöglichkeiten genauso wie pragmatische Lösungen mit grundsätzlich konkurrierenden Mitbewerbern. Hier sollte es keine Denkverbote geben, sondern ausschließlich im Sinne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gedacht und gehandelt werden. Natürlich werden wir als CDU auch Oberbürgermeisterin Karin Welge und die Wirtschaftsförderung der Stadt unterstützen, wenn sie in den kommenden Tagen das Gespräch mit der Unternehmensleitung sucht, um Möglichkeiten der Hilfestellungen auszuloten.“